Der Höhen-Buchenwald

 

Das Verschwinden der Buche und der anderen Laubbäume zugunsten von Nadelgehölzen kennzeichnet im Allgemeinen den Übergang vom Gebirge zur subalpinen Etage. In den Vogesen ist das jedoch umgekehrt: Die Koniferen verschwinden nach und nach, und es machen sich hauptsächlich Buchen breit! Dies erklärt sich durch ein besonderes Klima, zu dem gehören: die heftigen und häufigen Westwinde, der starke Nebel (mit sich hartnäckig haltenden, Raureif bildenden Nebeln) und die hohen Schneelasten, die Buchen besser vertragen, da sie ihre Blätter im Winter abwerfen, wogegen die Koniferen ihre Nadeln behalten.
Die Besonderheit des Höhen-Buchenwalds besteht auch in seinem Bodenbewuchs. Hier findet man Gymnocarpium dryopteris, Polygonum bistorta, Cicerbita alpina