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Die Hautes-Chaumes

Ein Teil dieser Hochweiden, die sich in den Kammlagen der Vogesen befinden (oberhalb 1250 bis 1300 m), sind natürliche Formationen. Sie tragen die Bezeichnung chaumes primaires. In dieser Mittelgebirgshöhe sind sie für Europa einzigartig. Die Originalität der Flora erklärt sich durch die Anwesenheit subalpiner Arten (gelber Enzian, Arnika, Alpenanemone, Vogesenstiefmütterchen, Pyrenäen-Löwenzahn...), die hier, in den Höhenlagen der Vogesen, seit dem Ende der Eiszeit eine Heimat gefunden haben. Der Grascharakter tritt hier und da zugunsten einer Heidelandschaft zurück, die von verschiedenen Straucharten besiedelt ist: Gemeine Heidelbeere, Sumpfheidelbeere, Blaubeere, Heidekraut, Behaarter Ginster...