Die Wasserpflanzen und Epiphyten

 

Im ersten Gewächshaus gelangt man zu einem Becken, das zu Jahresbeginn auf 30 °C geheizt wird und im Sommer auf 27 °C und dass für die Präsentation tropischer Wasserpflanzen gedacht ist:

-    Schwimm-, Wasser- und Sumpfpflanzen veranschaulichen den Artenreichtum der Pflanzen, die im und am Wasser leben.
Die Santa-Cruz-Riesenseerose (Victoria cruziana) beeindruckt mit ihren tortenförmigen Blättern, die von Mai bis Oktober zu bewundern sind.
-    Als zweites Thema wird an diesem Ort anhand der Dickstieligen Wasserhyazinthe (Eichhornia crassipes) oder des Wassersalats (Pistia stratiotes) das Problem der invasiven Pflanzen in den Tropen behandelt.

Am Ende des Beckens ist ein artenreiches und originelles Ökosystem, das als Mangrove bezeichnet wird, nachgestaltet. Es sind mehrere Mangrovenbäume ausgestellt:
-    Rhizophora mit ihren Stelzwurzeln,
-    eine Avicennia mit Wurzeln, die von unten nach oben wachsen und mit denen die Pflanze über einem Boden, in dem sie ersticken würde, „atmen“ kann. Diese Wurzlen werden als Atemwurzeln bezeichnet.

Darüber hinaus gibt es in diesem Gewächshaus viele Epiphyten (Aufsitzerpflanzen), die auf anderen Pflanzen leben, die sie als Untergrund nutzen, aber keine Parasiten sind. Das Feenhaar (Tillandsia usneoides) hängt von den Ästen herab und fängt die Feuchtigkeit aus der Atmosphäre ein.

Schließlich findet man anhand der Tillandsien und anderer Arten, die auf einer flachen Unterlage sowie als Aufsitzer an Bäumen gezeigt werden, Beispiele für den Artenreichtum der Bromeliengewächse (auch Ananasgewächse genannt).