Fleischfressende Pflanzen

 

Diese faszinierenden Pflanzen beeindrucken uns immer wieder. Sie beflügeln die Phantasie, erfreuen die Kinder und machen die Größeren neugierig.
Ausgestellt sind sie in zwei Wannen, in denen die wichtigsten Arten zu sehen sind.
Aus pädagogischen Gründen sind die Pflanzen nach ihrem Fangmechanismus geordnet. Unterschieden werden:

- aktive Fänger:
Die Beute wird mit einer schnellen Bewegung der Pflanze eingefangen, wie das bei der berühmten Venusfliegenfalle oder Dionaea muscipula der Fall ist. Bei den klebrigen Sonnentaugewächsen erfolgt die Bewegung nicht beim Fangen, sondern die Pflanze wickelt sich um ihr bedauernswertes Opfer, um es daraufhin sehr effizient zu verdauen.

- passive Fänger.
Diese Pflanzen vollführen keine Bewegung, die mit dem Fangen oder der Verdauung verbunden ist. Sie locken ihre Beute mit ihrem Duft oder Nektar an. Einige funktionieren wie ein Fliegenfänger, aber die meisten haben ein ausgeklügeltes Trichtersystem, mit dem sie vieler verschiedenen Tiere habhaft werden. Zu sehen sind einige Schlauchpflanzenexemplare, Sumpfkrüge oder Kobralilien, sowie Kannenpflanzen mit ihren beeindruckenden Urnenfallen.

An dieser Stelle soll darauf hingewiesen werden, dass in den Sammlungsgewächshäusern des botanischen Gartens mit mehr als 500 Arten ebenfalls viele fleischfressende Pflanzen sowohl aus wissenschaftlichen als auch konservatorischen Gründen kultiviert werden.