Die historische Sammlung

 

Die historische Sammlung bietet einen Überblick:


- über Pflanzen, die vom Menschen ab dem Neolithikum (ca. 3.500 Jahre v. Chr.) bis heute kultiviert werden. Der Mensch hatte nämlich schon immer die natürlichen Pflanzenressourcen zur Befriedigung seiner diversen Bedürfnisse wie Nahrung, Medizin, Hausbau usw. genutzt.
Gerste, Flachs, Erbsen, Petersilie, Rüben, Hafer, Zwiebeln, Roggen, Wicken, Bohnen, Linsen, Karotten, Pastinaken, Knoblauch, Schalotten, Absinth, Kamille, Rainfarn, Spargel, Feldsalat, Melisse, Rhabarber, Paprika, Tomaten, Kartoffeln, Bohnen, Mais, Sonnenblumen, Kürbis usw. sind nur einige Beispiele für die vorgestellten Arten.

- Adventivarten, die ab dem 16. Jahrhundert zufällig gleichzeitig mit anderen Arten eingeführt wurden. Dazu gehören beispielsweise die amerikanischen Amarantpflanzen, das Kanadische Berufkraut, das Drüsige Springkraut oder auch die Goldruten. Einigen dieser Pflanzen wurde heute das Adjektiv invasiv verpasst, da sie sich zu Lasten der einheimischen Arten entwickeln.

- Zierpflanzen, die seit Beginn des 16. Jahrhunderts kultiviert werden. Sie sind chronologisch nach ihrer ersten Verwendung oder Einführung geordnet. Dieser Teil steht für das zunehmende Interesse an der ornamentalen Gestaltung der Gärten ab der Renaissance.