Glossar


Absenker: Luftstiel, der wurzeln kann, wenn er mit dem Boden in Kontakt kommt, und eine neue Pflanze bildet, sobald er von der Mutterpflanze getrennt wird.               

Auwald: alle Bäume, Büsche und Sträucher, die am Rand von Wasserläufen leben (Synonym Flusswald).

Brandrodung: altüberlieferte Landwirtschaftstechnik, die darin besteht, die obere Schicht bewachsener Erde mit der Hacke zu lockern, trocknen zu lassen, anzuzünden und die Asche auf den Feldern zu verteilen. Diese Technik wird heute nicht mehr praktiziert, aber der Begriff ist geblieben, um einfache Feuerrodungen zu bezeichnen.

Diaspore: Teil einer Pflanze, die sich von ihr abtrennt und deren Vermehrung garantiert. Eine Diaspore kann ein Samenkorn, eine Frucht, eine Knospe, eine Bulbille usw. sein.

Einheimisch: Eine Pflanze wird als einheimisch bezeichnet, wenn sie das entsprechende Gebiet auf natürliche Weise oder aufgrund anthropischer Faktoren besiedelt hat, wobei dies im letzteren Fall bereits vor 1.500 n. Chr. geschehen sein muss.

Mähen: Maßnahme, die darin besteht, Schilfrohr und andere Krautpflanzen, die im Wasser von Gräben, Flüssen, Kanälen und Teichen gedeihen, abzumähen und abzutransportieren.

Nutrimente: Nahrungselemente, die von allen organischen und mineralischen Bestandteilen gebildet werden, die ein lebender Organismus benötigt.

Obsidional: bezeichnet die Belagerung einer Stadt. Als obsidional werden auch Pflanzen bezeichnet, deren Anwesenheit mit der Stationierung von Truppen während eines bewaffneten Konflikts verbunden ist.

Polemochor: Als polemochor werden Pflanzen bezeichnet, die sich aus Anlass eines bewaffneten Konflikts verbreiten.

Steckling: Pflanzenfragment (im Allgemeinen Teil des Stiels), das imstande ist, Wurzeln zu bilden, damit eine neue Pflanze entsteht.

Wurzelsprosse: ein Trieb, der die Wurzel einer Staude nährt.